Rammstein: Die Erfolgsband

Richard Kruspe, Paul Landers, Oliver Riedel, Christoph Schneider, Christian Lorenz und natürlich Till Lindemann. Sowohl innerhalb als auch außerhalb der Rockszene ist Rammstein eine der umstrittensten Rockbands aller Zeiten. Schon der an einen Flugzeugabsturz angelehnte Name ist für sich genommen ein Skandal. Nur in einem Punkt dürften sich wohl alle einig sein. Diese Band ist verdammt nochmal erfolgreich. Und zwar international. Es wäre wohl nicht übertrieben zu sagen, dass Rammstein die bekanntesten Musiker Deutschlands sind. Es gibt neuerdings sogar eine Rammstein-App und ihre Konzerte, der Einsatz von Pyrotechnik, Blut und Nacktheit sind auf der ganzen Welt bekannt. Auch Heute noch berichtet die TAZ in dem Artikel Porno, Pyro und viel Piff-Paff über die grandiosen Konzerte.

Rammstein tut vor allem eines: Sie provozieren. Sie gehen so weit, dass ihnen alles mögliche vorgeworfen wird. Von der typischen Anklage, sich selbst verkauft zu haben, bis zu schweren Beschuldigungen wie „Nationalsozialismus“ ist wirklich alles dabei. Ihre Musikvideos sind die erfolgreichsten in ganz Deutschland, sie haben über 20 Millionen Tonträger verkauft und auch ihr neues Album „Rammstein“ ist extrem Erfolgreich. Mit einem hochwertig produziertem Musikvideo zu der Single „Deutschland“ sorgten sie, mal wieder, bundesweit für Aufsehen und feierten ihr großes Comeback. Heute ist Rammstein auf der ganzen Welt populär. Aber wie kam es dazu?

Wie entstand die Band Rammstein?

Die Geschichte Rammsteins fängt in der DDR an. Der Gitarrist Richard Kruspe lebte damals mit seiner Mutter und seinem Stiefvater in einem Dorf in Brandenburg. Nach der Schule zog er nach Hagenau, um eine Ausbildung als Koch anzufangen. Dort verbesserte er seine musikalischen Fähigkeiten und fing an, in der Band „Das elegante Chaos“ zu spielen. (Apropos spielen. Wenn Ihnen mal langweilig wird, besuchen sie doch die Seite http://unibetmobile.com/de/ und entspannen sie sich.) Allerdings war es in der DDR verboten, ohne Lizenz öffentlich Musik zu machen, was Kruspe und seinen Bandkollegen herzlich egal war. Anstatt ihn zu verhaften, wollte die Stasi ihn allerdings als Informanten benutzen. Als er sich kurze Zeit später verplapperte, wurde er als ungeeignet abgestempelt und kam dem Ministerium nochmal davon.

Mit dem Ende seiner Ausbildung zog Kruspe nach Ostberlin, wo er in eine Demo geriet, verhaftet und angeblich auch geschlagen wurde, woraufhin er nach Westdeutschland floh. Nach einiger Zeit zog er nach Schwerin, wo er auf den heutigen Rammstein-Sänger Till Lindemann stieß, den er noch aus DDR-Zeiten kannte. Die nächsten Jahre machten sie gemeinsam Musik. 1993 kristallisierte sich die Band Rammstein heraus. Kruspe gründete mit seinen Mitbewohnern Oliver Riedel und Christoph Schneider eine neue Band. Anschließend konnten sie Lindemann überzeugen, für sie zu singen und Texte zu schreiben. Ein Jahr später gewannen die vier einen Berliner Musikwettbewerb, durch den sie ihre erste Tonstudio-Aufnahme bekamen.

Nach dieser Erfahrung suchten sie sich zwei weitere Kollegen, um wirklich professionell Musik machen zu können. Dabei entdeckten sie zuerst Paul Landers, der ab diesem Zeitpunkt die Rhythmus-Gitarre spielte. Als letztes fanden sie den Keyboarder Christoph Schneider, der aber erst nach langer Überzeugungsarbeit bereit war, mitzumachen. Er fand die Musik zu stumpf. Durch Zufall gelang eines ihrer Alben an David Lynch, der einzelne Songs davon in seinem Film „Lost Highway“ platzierte. Bands wie KISS bekamen eigene Spiele, die man in Online Casinos spielen kann, Rammstein bekam Auftritte in Filmen. Durch diese wurde die Band auch international erfolgreich. Durch Provokation und Professionalität schaffte sie es, das auch bis heute zu bleiben.